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Zwanzsfinanzierte Medien dienen zur Umerziehung der Bevölkerung


Der Soziologie-Professor Holger Lengfeld hat sich im einem Interview über das Medienkartell in Deutschland geäußert. Seiner Meinung nach würde das deutsche Mediensystem „eine Besonderheit“ aufweist. Viele Journalisten hätten es sich zur Aufgabe gemacht „das Publikum zu erziehen“.

 

Das zwanzsfinanzierte Medienkartell dient zur Umerziehung der Bevölkerung. „Also nicht nur die Wiedergabe dessen, was ist, sondern auch der Versuch, die Menschen davon zu überzeugen, dass bestimmte Entwicklungen sinnvoll und richtig sind und andere nicht“, meint  Professor Holger Lengfeld.

 

Holger Lengfeld erklärt in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“, dass es kaum wertkonservative Medienformate gäbe. Dies würde daran liegen, dass die „Medienleute“ im Schnitt sehr linksliberaler wären. Viele Menschen würden deswegen ihre Wertevorstellungen nicht oder kaum in „den Medien“ wiederfinden.

 

Mit diesen Einschätzungen hat Professor Holger Lengfeld gewisser Maßen Recht. Doch er meint, „es gibt keine Gruppe, die die Strippen“ im Hintergrund ziehen würde. Viele ehemaligen Journalisten und Redakteure der zwangsfinanzierten Medien behaupten allerdings das Gegenteil.

 

Zum Beispiel hat der ehemalige Redaktionsleiter und Moderator der ZDF-Kultursendung „aspekte“, Wolfgang Herles  in einem Interview im Deutschlandfunk ausgepackt.

 

„Und es gibt tatsächlich – das muss ich an dieser Stelle doch nochmal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist – Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient“, meint Wolfgang Herles.

 

„Und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazu sagen: Wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es und gab es auch zu meiner Zeit. Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe. Und das ist was anderes, als zu berichten, was ist.“

 

Auch die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman hat ausgepackt. In einem Videobeitrag spricht sie über „Geheimpläne“ bei Talshows, bezahlte „Claqueure“ und „Manipulationen“ hinter den Kulissen. Vor allem beschwert sie sich über „Denkverbote von höchster Regierungsstelle“.