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„Wir sind in die Anarchie gestürzt“


Der Bürgermeister der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa hat sich an die Öffentlichkeit gewendet. Die öffentliche Sicherheit sei durch Migranten, welche als Flüchtlinge bezeichnet werden, zunehmend gefährdet. Unter anderem würden einige sich sich betrinken und Passanten anpöbeln.

 

Der Bürgermeister Salvatore Martello meint, dass die allgemeine Sicherheit auf Lampedusa durch illegale Migranten bedroht sei. „Im vergangenen Monat sind wir in die Anarchie gestürzt, die Regeln des bürgerlichen Lebens werden nicht respektiert“, sagte der Bürgermeister der Zeitung „La Repubblica“.

 

Einige Migranten würden durch die Straßen ziehen, sich betrinken und Passanten anpöbeln. Salvatore Martello meint, dass polizeiliche Kontrollen fehlen und die öffentliche Sicherheit bedroht sei. Zustände wie man sie auch aus Ländern wie Deutschland oder Schweden kennt.

 

Allein dieses Jahr sind mehrere Tausend Migranten auf der Mittelmeerinsel Lampedusa angekommen. In den Erstaufnahme-Einrichtungen werde aber zu wenig kontrolliert, ob sich die Ankömmlinge dort überhaupt aufhielten, erklärte der Bürgermeister Salvatore Martello in einem Interview.