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Strategische Offensive zur Eroberung Europas


Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass sich in Europa über 50.000 Islamisten und Gefährder befinden. Doch warum sind sie hier und was haben sie vor? Die Autorin Beatryx Chabeso glaubt, dass es zu großen Krisenerscheinungen und massiven Veränderungen kommen wird.

 

Politische Streitigkeiten würden Deutschland zunehmend destabilisieren, meint Beatryx Chabeso. Durch die anhaltende Destabilisierung wäre die Bundesrepublik dem „Untergang“ geweiht. Das daraus folgende politische Vakuum würde den expansiven Islamisten hervorragend entgegen kommen.

 

In einem Artikel zitiert „Journalisten Watch“ einen Mitarbeiter des Innenministeriums. „Wir sammeln Daten, bekommen Hinweise von befreundeten Diensten bis hin zu den USA, wir haben unsere Leute vor Ort, wobei wir in die inneren Zirkel der Islamstrategen kaum hinein gelangen. Zumal diese Kader in der Regel aus dem Ausland gesteuert werden.“

 

Die islamistischen Kader würden hierzulande gezielt zum Missionieren, beim politischen Dialog mit der Politik und dem Auskundschaften von Zielen für Attentate eingesetzt werden. Doch diese Erkenntnisse finden keinen Eingang in eine klare politische Strategie und Handlungsweise des Staates gegen seine systematische Unterwanderung.

 

Der französische Islamwissenschaftler Gilles Kepel warnt vor einem drohenden Bürgerkrieg in Europa. Die dritte europäische Dschihadistengeneration würde seiner Meinung nach, auf eine Radikalisierung hoffen und ein Klima des Schreckens schaffen, um auf den Ruinen Europas ein Kalifat zu errichten.

 

„In der Scharia können wir lesen, dass die ganze Welt dem Dar al-Islam zu unterwerfen ist“, erklärte Erzbischof Gyula Marfi in einem Interview und meint „Derzeit ist ihr Ziel die Eroberung Europas“. Eine bittere Feststellung, die man in Deutschland gar nicht gerne hört. Doch die Warnungen werden immer lauter.