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Städtische Ordnungskräfte bekommen Schlagstöcke


In Deutschland hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren spürbar verändert. Eine Stadt nach der anderen stattet ihre städtischen Ordnungskräfte mit Schlagstöcken aus. Bonn, Dortmund und Wuppertal haben bereits damit begonnen ihre Ordnungsdienst-Mitarbeiter aufzurüsten.

 

Besonders in Nordrhein Westfalen (NRW) ist die öffentliche Sicherheit zunehmend bedroht. In einigen Städten sollen sich die Ordnungskräfte besser gegen Übergriffe schützen können. Bonn, Dortmund und Wuppertal haben ihre städtischen Ordnungsdienste bereits teilweise aufgerüstet und Köln und Düsseldorf werden vermutlich bald folgen.

 

In Dortmund werden erstmals mehr als 40 kommunale Kräfte in blauer Uniform mit „Einsatzmehrzweckstöcken“ auf Streife gehen. Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat die Bewaffnung angeordnet, weil die Ordnungsdienstler um besseren Schutz gebeten haben. Scheinbar ist die Polizei dort überfordert.

 

Die Bedrohung städtischer Mitarbeiter sei „leider ein weiterer Beleg für die zunehmende Respektlosigkeit in unserer Gesellschaft“, meint der NRW-Innenminister Herbert Reul. Doch wir haben es nicht mit  „Respektlosigkeit in unserer Gesellschaft“ zu tun, sondern vor allem mit Respektlosigkeit einiger Migranten.

 

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