Schwere Straftaten am Alexanderplatz

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Kriminalität, Schlägereien und Krawall – Der Alexanderplatz in Berlin hat sich zu einer No-Go-Area entwickelt. Körperverletzungen, Drogen- und Sexualdelikte haben deutlich zugenommen, meldet die “Morgen Post” und belegt das mit einer polizeilichen Kriminalstatistik. Allein im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln wurden dort von Januar bis Oktober 2017 etwa 425 Straftaten registriert.

 

Die Sexualdelikte am Alexanderplatz haben sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Außerdem wurden hunderte Körperverletzungen registriert. Der Berliner Polizeipräsident, Klaus Kandt meint, dass die Polizei nicht in der Lage ist, die Situation alleine in den Griff zu bekommen. “Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz”, sagte er dem RBB.

 

Insbesondere mit sogenannten Flüchtlingen gibt es zunehmend Probleme. Eine Ermittlungsgruppe soll sich speziell mit diesem Täterprofil beschäftigen. Angeblich wäre die Gesamtanzahl der Straftaten in Berlin rückläufig, doch “dass die Zahlen insgesamt rückläufig sind bedeutet nicht automatisch, dass es nicht an einzelnen Orten in der Stadt zu mehr Kriminalität kommt”, meint  Tino Brabetz, Sprecher der Innenverwaltung.

 

Es gab zwar etwas weniger Diebstähle am Alexanderplatz, doch Straftaten wie Körperverletzungen, Drogen- und Sexualdelikte haben deutlich zugenommen. Die Täter sind in sehr vielen Fällen Ausländer, Asylbewerber oder Menschen mit Migrationshintergrund. Deswegen soll sich eine spezielle Ermittlungsgruppe damit beschäftigen.