Polizei und Sicherheitsbehörden rüsten sich für Bürgerkrieg in Deutschland

CC-BY-SA-4.0 - Rheinmetall Defence (Wikimedia.org)

Am Berliner Bahnhof Lichtenberg fand die bisher größte Großübung in der Geschichte der Bundespolizei statt. Auch Krankenhäuser bereiten sich auf Großeinsätze vor. Nun wird die Polizei bundesweit mit Panzerfahrzeugen aufgerüstet, um sie auf das Schlimmste vorzubereiten.

 

Der schwer gepanzerte Einsatzwagen “Survivor R” ist ein Fahrzeug, wie man es von der Bundeswehr kennt und in Afghanistan eingesetzt wird. Der “Survivor R” bietet Schutz gegen Minen, Beschuss mit Sturmgewehren und Gasangriffe. Offensichtlich bereiten sich die Sicherheitsbehörden auf bürgerkriegsähnliche Zustände vor.

 

Ein 6,9 Liter Dieselmotor mit 330 PS steckt unter der Haube des etwa 15 Tonnen schweren, allradangetriebenen Einsatzwagens. Der “Survivor R” ist für “polizeiliche Lagen mit hohem Gefährdungspotenzial” ausgelegt, etwa um Spezialkräfte zum Einsatzort zu bringen oder Personen aus einem Gefahrenbereich zu evakuieren, heißt es bei Rheinmetall.

 

Worauf sich die Polizei vorbereitet ist offensichtlich. Denn solche schwer gepanzerten Fahrzeuge werden für gewöhnlich nur in Kriegsgebieten eingesetzt. Die Panzerung kann sogar Panzerminen mit zehn Kilo TNT-Sprengstoff standhalten, ohne dass die Besatzung zu Schaden kommt.

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