„Offenes Europa für Flüchtlinge ohne Obergrenze“

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Pro Asyl, der Paritätische Gesamtverband und weitere Organisationen haben ein „offenes Europa“ für Migranten gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie, dass die Verantwortung für Migranten nicht an Drittstaaten abgewälzt werden soll, damit die Migranten nicht „der Rechtsunsicherheit und Aussichtslosigkeit ausgesetzt werden“.

 

Unter dem Vorwand der Flüchtlingshilfe wollen Nichtregierungsorganisationen weitere Millionen Migranten nach Europa holen. „Die Europäische Union trägt dazu bei, dass sich der auf den universellen Menschenrechten aufbauende Flüchtlingsschutz einschneidend wandelt und sich immer mehr Staaten ihrer Verantwortung entziehen“, heißt es in der Erklärung.

 

Europäische Mitgliedsstaaten würden angeblich eine „flüchtlingsfeindliche“ Abwehrstrategien entwickeln. „Sie erlassen Gesetze, die der Abwehr nationalistischer und anti-europäischer Parteien und Entwicklungen dienen sollen, sich in ihrer Wirkung aber kaum von den Forderungen dieser Bewegungen unterscheiden“, behaupten die Organisationen in der Erklärung.

 

Nicht die Abwehr von Migranten würde die europäische Integration stärken, sondern ihre Aufnahme. Die Organisationen lehnen eine „Abschottungspolitik“ ab und fordern ein „offenes Europa für Flüchtlinge ohne Obergrenze“. Das bedeutet, dass sie alle Migranten nach Europa einreisen lassen wollen. Dies hätte katastrophale Folgen für die betroffenen Länder.