Jugendgewalt – Jeder zweite Tatverdächtige in Berlin hat Migrationshintergrund

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Was viele Menschen nicht wahrhaben wollen, wird immer offensichtlicher. Jeder zweite Tatverdächtige bei Gewalttaten in Berlin im Alter zwischen acht und 21 Jahren hat Migrationshintergrund. Das geht klar und deutlich aus einem Bericht der „Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention“ hervor.

 

Die Jugendgewalt hat im Jahr 2016 in Berlin deutlich zugenommen. Unter insgesamt 8.892 Tatverdächtigen im Alter von bis zu 21 Jahren waren 4.467 Deutsche, 2.464 Ausländer und 1.638 Migranten. Das Dunkelfeld der Gewalttaten dürfte ein vielfaches größer sein. Besonders auffällig ist es, dass fast jeder Zweite Tatverdächtige ein Ausländer ist oder Migrationshintergrund hat. Die Anzahl der tatverdächtigen Asylwerber mit „unsicherem Aufenthaltsstatus“ hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

 

Eine Studie von „Monitoring zur Jugendgewaltdeliquenz“ offenbart einen Anstieg der Jugendgewalt und Rohheitsdelikte in Berlin. Während die Zahl der Tatverdächtigen mit und ohne Migrationshintergrund insgesamt rückläufig ist, nahm die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen von 2015 bis 2016 deutlich zu.