Immer mehr Menschen ohne Wohnung

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Die Anzahl der Menschen, die keine Wohnung mehr besitzen, ist enorm gestiegen. Diese Entwicklung wird noch dramatischer werden, da von politischer Seite bis jetzt nichts Eindeutiges zur Verbesserung der Situation beschlossen wurde.

 

Ein Beispiel ist Berlin-Moabit. Ein ehemaliger Arbeiterbezirk, in dem die Mieten inzwischen dermaßen gestiegen sind, daß Mieter Mietschulden machen müssen, diese letztendlich nicht mehr bezahlen können und zu Obdachlosen werden.

 

So geht es immer mehr Menschen in Deutschland. Die Zahle der Betroffenen ist derzeit auf 420000 angestiegen. 52000 leben bereits ständig auf der Straße. Dazu kommen noch 440000 Flüchtlinge, die keine eigene Wohnung finden.

 

Die bezahlbaren Wohnungen sind immer weniger geworden. Wo es vor einigen Jahren noch 4 Millionen Sozialwohnungen gab, ist inzwischen die Zahl auf 1,2 Millionen gesunken.

 

Die Folgen sind gravierend. Betroffen sind Menschen der unteren Mittelschicht. Rentner und Familien mit mehreren Kindern. Solange die politisch Verantwortlichen nicht eine kompromisslose Mietpreisbremse festlegen, werden immer mehr Menschen zu Wohnungs- und Obdachlosen.