„Ich will keine Wirtschaftsflüchtlinge”

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Die Masseneinwanderung von Wirtschaftsmigranten nach Europa nimmt kein Ende. Nationale Gesetze und internationale Verträge spielen dabei keine Rolle. Doch der Gemeinderat Mathias Lobis aus Südtirol spricht Klartext und lehnt diese Migrationspolitik deutlich ab. „Ich will keine Wirtschaftsflüchtlinge in Kaltern.“

 

In einer öffentlichen Stellungnahme an die Bewohner der Gemeinde Kaltern erläutert der Gemeindepolitiker Mathias Lobis seine Beweggründe. Klar und deutlich distanziert er sich von der europäischen Politik der offenen Grenzen. Mathias Lobis glaubt, dass man den Menschen in ihrer Heimat helfen müsse.

 

Der Gemeinderat erklärt, warum er die Wirtschaftsmigration nach Kaltern ablehnt. Es gehe seiner Meinung nach nicht darum, dass die Migranten irgendwelche Touristen verschrecken könnten, eine andere Hautfarbe haben oder dass sie eine andere Sprache sprechen. Warum Mathias Lobis die Wirtschaftsmigration ablehnt, erklärt er in einem offenen Brief.

 

“Ich bin gegen die europäische Flüchtlingspolitik”, stellt der Gemeindepolitiker in seinem Brief an die Anwohner klar. Die europäische Migrationspolitik sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weil sie den Menschen nicht langfristig helfen würde. Es wäre nicht richtig den Migranten vorzugaukeln, dass sie willkommen seien. Stattdessen wäre ein ehrlicher Umgang mit den Migranten notwendig.

 

Mathias Lobis glaubt, dass Sozialfürsorge, Wohnungen und Telefone für die Migranten ein falsches Zeichen senden würden. Denn dies kommunizieren die Migranten dann jenen, die mit derselben Illusion zu uns kommen wollen, erklärt der Gemeindepolitiker. Stattdessen müsse man den Menschen in ihren Heimatsländern helfen. Außerdem würden viele Migranten es ablehnen sich zu integrieren.