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Gerhard Schröder beschwert sich über Wahlkampfhilfe für Angela Merkel


Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder beschwert sich über die Berichterstattung der Massenmedien. Er ist in die Kritik geraten, weil er für russische Ölkonzerne tätig ist. „Ich habe den Eindruck, das hat weniger mit meiner Tätigkeit zu tun als vielmehr mit dem Wahlkampf. Hier soll offenbar Frau Merkel geholfen werden“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND).

 

Tatsächlich läuft eine Kampagne gegen den ehemaligen Bundeskanzler. Gerhard Schröder ist der Vorsitzende des Aktionärsausschusses beim Betreiber der Ostsee-Pipeline Nord Stream. Außerdem könnte er in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt werden. Das sehen einige Konzerne in Europa und den USA gar nicht gerne.

 

Doch Gerhard Schröder glaubt, dass die Kampagne gegen ihn nicht nur wirtschaftlich motiviert ist, sondern auch als Wahlkampfhilfe für Angela Merkel dient. „Ich habe den Eindruck, das hat weniger mit meiner Tätigkeit zu tun als vielmehr mit dem Wahlkampf“, heißt es in einem Interview. „Hier soll offenbar Frau Merkel geholfen werden.“