“Die Angst wächst im Problemviertel”

Creative Commons (CC0) - Symbolbild people-2563491_640 (Pixabay.com)

Die Bundesrepublik Deutschland entwickelt sich in Rekordgeschwindigkeit zu einer großen “No-Go-Area”. Besonders in Problemvierteln und Ballungsgebieten wächst die Angst vor Kriminalität. Anwohner und Geschäftsleute fühlen sich angesichts der größer werdenden Drogen- und Bettlerszene im südlichen Bahnhofsviertel und am Nussbaumpark in München zunehmend unsicher, heißt es im “Merkur”.

 

Mitarbeiter und Gäste des Mathäser-Kinos haben sich auf einer Bürgerversammlung der Ludwigs- und Isarvorstadt sehr besorgt geäußert. Passanten werden verfolgt und angepöbelt. Drogenkriminalität und Bettelbanden würden die Gegend unsicher machen. Eine beunruhigende Entwicklung.

 

Sogar Familien mit Kindern und Besucher des Mathäser-Kinos werden oft belästigt und fühlen sich nicht mehr sicher. Der Leiter der zuständigen Polizeidienststelle, Hans Reisbeck, hat die Probleme bestätigt. “Vor dem Haupteingang blockieren viele Bettler die Wege. Auf der Rückseite des Gebäudes, hat sich eine Drogenszene etabliert. Überall liegen Spritzen.”

 

Mit 120 neuen Stellen und Polizeiunterstützung will der Kommunale Außendienst die Situation in den Griff bekommen. Es sollen unbewaffneten Mitarbeiter in Zweier- und Viererstreifen auch nachts im Einsatz sein. “So schlimm wie in diesem Sommer war es noch nie”, sagte eine Anwohnerin auf der Bürgerversammlung.